Rehlinger: Saarländische Kraftwerke brauchen Zukunft – Masterplan Energie überfällig
Samstag, Januar 29th, 2011|Medien-Info
Saarbrücken, 28. Januar 2011
Rehlinger: Saarländische Kraftwerke brauchen Zukunft – Masterplan
Energie überfällig
Vor dem Hintergrund des Verkaufs von Kraftwerksanteilen der Evonik Steag an ein
Stadtwerke-Konsortium in NRW sowie vor dem Hintergrund der anhaltenden Debatte um
den Kraftwerksstandort Ensdorf bezeichnet die energiepolitische Sprecherin der SPDLandtagfraktion,
Anke Rehlinger, die Lage, in der sich die saarländischen Kraftwerksstandorte
befinden, als durchaus ernst. Endgültige Entscheidungen seien zwar noch nicht getroffen,
dennoch müsse festgestellt werden, dass das Fahrwasser, in dem sich das Energieland
Saarland derzeit befinde, zunehmend schwieriger werde.
„Neben reinen Konzernentscheidungen und jetzt neuerdings nordrhein-westfälischen
Entscheidungen der Kommunalpolitik geraten die regionalwirtschaftlichen Interessen des
Saarlandes immer mehr in den Hintergrund“, so Rehlinger. „Hier ist die saarländische
Landesregierung gefordert, endlich klare Kante zu zeigen und energiepolitische
Verantwortung zu übernehmen. Die Hängepartie in Sachen ‚Masterplan Neue Energie’ muss
ein Ende haben. Der schönste Plan nützt nichts, wenn bis dahin alle Entscheidungen
getroffen und alle Züge abgefahren sind.“
Die saarländische Industrie brauche leistungsfähige und moderne Kraftwerke. Rehlinger
warnt daher vor einer energiepolitischen Tatenlosigkeit, die den Energie- und
Industriestandort Saarland und damit auch viele Arbeitsplätze gefährden würde: „DerMinisterpräsident muss das Thema Energie nun endlich zur Chef-Sache machen und mit aller
Kraft für die Kraftwerke und Arbeitsplätze hier im Saarland kämpfen“, so Rehlinger
